Dialogues des Carmélites


Dialogues des Carmélites

Oper von Francis Poulenc
Libretto Georges Bernanos
Staatsoper Prag/ Premiere am 21. Mai 2021
Musikalische Leitung: Hermann Bäumer / Regie: Barbora Horáková Joly / Bühne: Ines Nadler / Kostüme: Annemarie Bulla / Lichtdesign: Sascha Zauner / Videokunst: Sergio Verde / Choreographie: Jan Adam / Chorleiter: Adolf Melichar / Dramaturgie: Ondrej Hucin
Fotos: Sergio Verde (Fotos 1,6,7,8,11,14,15,18) und Petr Neubert

Video Trailer zum Stück

"Der Tod ist nicht heilig, er ist ein Tief- und Endpunkt, eine unabänderliche, absurd-banale ontische Aporie...Regisseurin Barbora Horáková, Bühnenbildnerin Ines Nadler und Kostümbildnerin Annemarie Bulla finden dafür ein theatrales Zeichen, das sich tief in die Seele ritzt. Jene 16 Podeste, die den Abend über, in drei Akten und 16 (!) Bildern, mal als Schutzschilde, mal als Gefängniszellen, mal als Blumenbeete fungierten, verwandeln sich nun in Gräber, auf denen die Karmelitinnen, mit weißen Nachthemden bekleidet, im "Rampenlicht" stehen. Jede von ihnen wird von einem Scheinwerfer angestrahlt, und dann singen sie mit Inbrunst das "Salve Regina", den Lobgesang auf die Jungfrau Maria. Ein letzter vergeblicher Akt des Widerstands. Nach jedem Hieb der Guillotine erlischt ein weiteres Licht, krümmt sich der jeweilige Nonnenhals und schleicht eine nach der anderen wie in Trance von der Bühne. Vielleicht ins Himmelreich...
Und das ist vielleicht das Schönste an diesem Abend: Es geht um Würde. Ohne moralischen Impetus zeigt uns Horáková diese Karmelitinnen als Menschen, die den synaptischen Spalt zwischen dem Sein und dem Nichts auszufüllen suchen." Jürgen Otten, "Opernwelt" Juli 2026


Oper von Francis Poulenc
Libretto Georges Bernanos
Staatsoper Prag/ Premiere am 21. Mai 2021
Musikalische Leitung: Hermann Bäumer / Regie: Barbora Horáková Joly / Bühne: Ines Nadler / Kostüme: Annemarie Bulla / Lichtdesign: Sascha Zauner / Videokunst: Sergio Verde / Choreographie: Jan Adam / Chorleiter: Adolf Melichar / Dramaturgie: Ondrej Hucin
Fotos: Sergio Verde (Fotos 1,6,7,8,11,14,15,18) und Petr Neubert

Video Trailer zum Stück

"Der Tod ist nicht heilig, er ist ein Tief- und Endpunkt, eine unabänderliche, absurd-banale ontische Aporie...Regisseurin Barbora Horáková, Bühnenbildnerin Ines Nadler und Kostümbildnerin Annemarie Bulla finden dafür ein theatrales Zeichen, das sich tief in die Seele ritzt. Jene 16 Podeste, die den Abend über, in drei Akten und 16 (!) Bildern, mal als Schutzschilde, mal als Gefängniszellen, mal als Blumenbeete fungierten, verwandeln sich nun in Gräber, auf denen die Karmelitinnen, mit weißen Nachthemden bekleidet, im "Rampenlicht" stehen. Jede von ihnen wird von einem Scheinwerfer angestrahlt, und dann singen sie mit Inbrunst das "Salve Regina", den Lobgesang auf die Jungfrau Maria. Ein letzter vergeblicher Akt des Widerstands. Nach jedem Hieb der Guillotine erlischt ein weiteres Licht, krümmt sich der jeweilige Nonnenhals und schleicht eine nach der anderen wie in Trance von der Bühne. Vielleicht ins Himmelreich...
Und das ist vielleicht das Schönste an diesem Abend: Es geht um Würde. Ohne moralischen Impetus zeigt uns Horáková diese Karmelitinnen als Menschen, die den synaptischen Spalt zwischen dem Sein und dem Nichts auszufüllen suchen." Jürgen Otten, "Opernwelt" Juli 2026



Ines Nadler
Bühne + Kostüm
inesnadler(at)web.de
+49 177 4471185